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Farblehre - theoretische Grundlagen
Allgemeines zur Farblehre
Zunächst einmal muss man sagen, dass es so etwas wie Farben eigentlich gar nicht gibt. Farben entstehen quasi nur in unserem Gehirn. Gegenstände selber sind farblos. Das ist schwer zu begreifen, daher weiß auch fast niemand um diese Tatsache. Aber warum ist das so?
Die Warnehmung von Farbe hängt von 3 Faktoren ab:
1. Licht
2. eine Oberlfäche
3. das (menschliche) Gehirn
Ein wahrgenommener Farbton ist abhängig von der Art des Lichtes und der Reflektionseigenschaften der bestrahlten Oberfläche. Das heißt, dass Oberflächen einen Teil des Lichtes absorbieren ("verschlucken") und den anderen Teil des Lichtes reflektieren ("zurückgeben, zurücksenden"). Wenn also z. B. das Grüne Licht reflektiert wird, nehmen wir auch den Gegenstand als grün wahr. Dies ist allerdings nicht als Farbe zu definieren. Sie ist lediglich die Information über die spektrale Zusammensetzung des reflektierten Lichts im Vergleich zur Allgemeinbeleuchtung. Erst unser Gehirn wandelt diese spektrale Zusammensetzung in die von uns als Frabton bekannte Information um.
Hier die wichtigsten Begrifft der Farblehre, die Ihnen weiterhelfen:
Optik - Lehre des Sichtbaren
Absorption - das Aufsaugen, das In-sich-Aufnehmen
absorbieren - binden, verschlucken
Opazität - Maß für Lichtundurchlässigkeit (Ggt.: Transzendenz)
opak - undurchsichtig, stark absorbierend
Transzendenz - Eigenschaft, Licht passieren, durchzulassen
Transmission - Größe für die Durchlässigkeit eines Mediums
Remission - wenn ein Körper einen Teil des Lichtspektrums absorbiert (Opazität) bzw. transmittiert und einen Teil des Lichtspektrums reflektiert. Remission ist also die Summe von Absorption und Reflexion bzw. Transmission.
remittieren - zurücksenden, zurückgeben, zurückwerfen
Emission - ausstrahlen, aussenden
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